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Affoltern a. A.

17.-24. Novembre 2010

Ort: Galerie am Marktplatz

Öffnungszeiten:

  • Donnerstag und Freitag: 15-20 Uhr
  • Samstag: 9-18 Uhr
  • Sonntag: 15-18 Uhr
  • Montag und Dienstag: 15-20 Uhr
  • Mittwoch: 13-15 Uhr

Reservation von Führungen:
Tel. 044 762 56 50 (Sozialabteilung der Gemeinde Affoltern am Albis)

Rahmenprogramm

Mittwoch, 17. November, 20.15 Uhr

Diskussion Armut in der Schweiz

Sozialpolitische Diskussion mit:

  • Toni Bortoluzzi, Nationalrat SVSP, Kommission für Soziale Sicherheit und Gesundheit
  • Georges Köpfli, Sozialvorstand Hausen am Albis, Geschäftsleitungsmitglied der SKOS
  • Ueli Mäder, Professor für Soziologie an der Universität Basel
  • Daniela Merz, Geschäftsführerin Stiftung für Arbeit in St. Gallen, «Dock Gruppe»

Moderation: Philipp Löpfe

Ort: Kulturkeller La Marotte

Samstag, 20. November, 20.15 Uhr

Theater Rosen für Herrn Grimm

Wilhelm Grimm wohnt einsam und verwahrlost in seinem Haus. Er lebt in den Erinnerungen an seine Frau Dorchen, an seinen verstorbenen Bruder Jakob und an ihre wunderbaren Märchen. Spitexschwester Johanna Jöhri leistet missmutig und voller Ungeduld Dienst beim alten Herrn Grimm. Mit Unverständnis begegnet sie der grimmschen Vergesslichkeit.

Eine witzige und skurrile Geschichte zweier Menschen, die auf ergreifende Weise zu einander finden.

Ort: Schule Tägerst, Lagerstrasse 11, Affoltern am Albis

Sonntag, 21. November, 14-17 Uhr

Familienfest zum Tag des Kindes

Das Familienzentrum öffnet die Türen und lädt Väter, Mütter, Grosseltern und weitere Bezugspersonen mit ihren Vorschulkindern ein, auf spielerische Art die verschiedenen Angebote – Kinderhüeti, Krippe, Kleiderbörse, Müze-Kafi, Mütter-/Väterberatung, Kurse – im Haus kennen zu lernen. Vielfältige und anregende Aktivitäten für die ganze Familie wie Schminken, Verkleiden, Basteln und vieles mehr warten auf Sie. Schenken Sie ihrem Kind Zeit für gemeinsame Erlebnisse und neue Entdeckungen und tauschen Sie sich mit anderen Familien aus.

Ort: Bezirksfamilienzentrum, Zürichstrasse 136, Affoltern am Albis

Dienstag, 23. November, 20.15 Uhr

Armut in der Schweiz: Monika Stocker im Gespräch mit Bernhard Schneider

Monika Stocker, Stadträtin und Vorsteherin des Sozialdepartements von 1994 bis 2008, hat in der Zürcher Sozialpolitik vieles bewegt und in einigen Bereichen auch die Sozialpolitik der Schweiz mitgeprägt. Dank der Einführung der 4-Säulenpolitik – Therapie, Prävention, Überlebenshilfe und Repression – gelang es, den Letten zu räumen, ohne dass an einem anderen Ort in Zürich wieder eine offene Drogenszene entstand.

In den wirtschaftlich schwierigen 90er-Jahren forderte sie eine verstärkte Zusammenarbeit von Wirtschaft und öffentlicher Hand, um Arbeitslosigkeit und Sozialhilfekosten in den Griff zu bekommen. So spielte Stocker eine Vorreiterrolle bei der Verankerung des Grundsatzes «Arbeit statt Fürsorge», der für Sozialhilfeempfänger finanzielle Anreize zum Einstieg in eine Beschäftigung schafft. Unter ihrer Ägide entstanden auch die sogenannten Teillohnjobs für Langzeitarbeitslose.

Ort: Kulturkeller La Marotte